Back at home…

Mittlerweile sind rund 48 Stunden vergangen, seit ich in der Schweiz angekommen bin. Ich bin immer noch ein bisschen übermüdet von der Reise, verlief sie doch nicht ganz reibungslos…

Als ich in Toronto am Check-In war, wurde mir mitgeteilt dass ich noch keinen Sitzplatz hätte. Der Flug sei überbucht, aber die Chance dass alle ankommen werden sei gering. Also, ich durch die Sicherheitkontrolle und dort am warten, ob ich denn jetzt nach Hause dürfe oder nicht… Als alle plötzlich reingelassen wurden habe ich dann am Gate nachgefragt ob denn bereits sicher sei, ob ich mitfliegen könne oder nicht. Ich musste dann noch warten. Zuletzt waren da noch zwei Schweizer, ich und eine Zürcherin, beide wollten einsteigen, aber nur einer konnte. Dann wurde dem angeboten, der auf den Flug verzichtet, eine Umbuchung über eine andere Destination in Europa (Paris, London, Rom…) und dann einen zweiten Flug nach Zürich, und dafür noch einen Gutschein über 500CAD für das nächste Mal. Da die andere kaum Englisch verstand und nach Hause wollte habe ich mich bereit erklärt das Angebot anzunehmen. Hat sich dann auch gelohnt – mir wurde in Flug über London zugeteilt, und zwar nicht nur einfach ein Flug, sondern in der Ersten Klasse, Executive Affairs schön genannt. Ich konnte es mir da richtig wohlergehen lassen. Mein Name wurde auswendig gelernt, und so wurde ich stets mit Mr. Dermont angesprochen. Kaum im Flugzeug gab es Zeitungen und Weisswein oder Orangensaft als Erfrischung vor dem Abflug. In der Luft angekommen wurden dann die Wünsche für das Abendessen gefragt. Ich habe folgendes Menü gewählt:

Vorspeise: Ziegenkäsetarte mit Tomate und Pesto (oder Gegrillte Garnelen mit Kartoffelsalat, Blattsalat und Safron-Aïoli)

Hauptspeise: Pasta mit Sahnesauce, Karotten, Brokkoli, Erbsen, Lauch, Tomaten und Asiago Käse (oder Geröstetes Hünchen mit Pesto, Polenta, gegrilltem Gemüse und Auberginenröllchen mit Spargel; oder Heilbut mit Miso-Ingwerbutter dazu Wasabi, Austernpilze, Spargel und Tomaten)

Käse: Gourmetkäse und Cracker

Dessert: Frische Früchte (oder Vanilla-, Grüntee und Mangoeis)

Vorher gab es nach Salznüsse als Apperitif. Dazu habe ich mir einen Colio Estate Cabernet Franc vom Lake Erie North Shore gewählt, einen Rotwein. Beschrieben folgendermassen in der Menükarte:

Lake Erie North Shore has been producing high quality wines since the early 1980′s. This Cabernet Franc truly reflects the pedigree of the Cabernet family with its blackberry and red currant aromas. Beautifully balanced and structured, this wine is a gem to accompany strong cheeses, spicy pastas and meats.

Danach habe ich mir noch einen Tee bestellt, mich im elektronischen Sessel zurückgelehnt und ein Film angeschaut. Die Kopfhörer waren mit elektronischem Geräuschminimierer (funktioniert sehr gut!), der Bildschirm hatte etwa die grösse eines Laptops. Danach habe ich mich schlafen gelegt, und zwar mit Hilfe desselben Sessels: Mit dem elektronischem System ist es möglich die Sessel flach zu legen, sodass man so etwas wie ein Bett hat, zusammen mit dem Kissen und der Decke die verteilt werden. Für Personen meiner Grösse ist es sehr komfortabel, selber Schuld wer zu gross gewachsen ist ;-)

Executive First Air Canada

Ich habe euch ein Bild gesucht, damit er es euch besser vorstellen könnt. Ich muss sagen dass ich diesen Flug mehr genossen habe als den Flug nach Kanada. Auf jeden Fall ist es für reiche Leute eine Empfehlung sich upgraden zu lassen. Oder eben genau der sein der keinen Platz im Flugzeug findet, sich umbuchen zu lassen und sogar noch dafür bezahlt zu werden.

In London angekommen musste ich dort leider etwa vier Stunden warten, bis mein Weiterflug angesetzt war, diesmal mit der Swiss anstatt mit Air Canada. Von Air Canada habe ich dann noch einen Gutschein für ein Mittagessen im Flughafen bekommen.

Endlich in der Schweiz angekommen warteten meine Eltern am Flughafen auf mich. Zusammen sind wir im strömenden Regen nach Hause gefahren, und auf dem Weg dorthin noch schnell in Flims zwischengehalten um eine Pizza zu essen (mhm, endlich wieder richtige Pizza und nicht so ein käseüberladenes, mit 3-4 verschiedenen Fleischsorten gleichzeitig garnierte Etwas wie in Kanada!).

Mittlerweile habe ich mich zu Hause wieder arrangiert und herausgefunden dass ich ganze 5.9 Giga Fotos gemacht habe… Mit der Zeit werde ich diese Mal sortieren, vielleicht die letzten paar hundert meiner Reise noch raufladen.

Ein Kommentar to “Back at home…”


  1. Hey ho clau…

    aiai da isch no luschtig mit de erschte klass, aiai andere huere sessel häsch übercho. do hät sichs glaub glohnt zum en andere flüger neh. ;)

    greez igor


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