Vancouver ist Geschichte
Wie ich es mir gedacht habe kam ich nicht dazu noch in Vancouver einen weiteren Beitrag zu verfassen. Mittlerweile bin ich in Montreal angekommen. Aber ich werde einen kleinen Rueckblick halten.
Letzte Woche in Vancouver war intensiv und lustig. Letzte Schulwoche, und fuer viele auch die letzten Tage in Vancouver. So waren alle aufgestellt und wollten die Zeit geniessen. Vor allem Donnerstag war intensiv: Nach der Schule Bowling in Halmdon. So richtig Amerikanisch: 50 Bahnen eine neben der andere, da es aber Nachmittag war waren nicht so viele Leute da. Danach war Ausgang angesagt. Zuerst habe ich mein Cousin Simon getroffen, der bereits seit Januar in Vancouver ist. Danach hatten wir die Farewellparty von Debby und Lis, zwei Brasilianierinnen, im Cambie. Da die anderen im Malone’s nicht genug bestellt haben wurden sie rausgeschmissen. Die Zeit im Cambie war aber sicherlich genau so lustig, und das Bier war auch noch guenstiger.
Am Freitag hatte ich dann meinen letzten Schultag in Vancouver. Am Freitag war die Stimmung eher bedrueckend, wussten doch die meisten dass man sich wahrscheinlich nie mehr sieht. Denke nicht, dass ich wirklich in naechster Zukunft nach Korea fahre… Ich habe jedenfalls mein Level ohne Probleme bestanden. Nach der Schule war ich zu Hause um mein Rucksack zu packen, um am Abend wieder Downtown zu sein. Ein Teil der Klasse hat sich versammelt um in der Old Spaghetti Factory zusammen dinner zu essen. Danach sind die meisten aber nach Hause gegangen, so bin ich nur mit Kerstin noch im Blarney Stone gelandet, wo wir noch andere von unserer Schule gefunden haben.
Am naechsten Tag hiess es dann frueh aufstehen und nach Montreal fliegen. Die Familie hier in Montreal gefaellt mir besser, sind freundlicher und mehr “europaeisch” als die Familie in Vancouver. Interessant ist dass die Familie hier juedisch ist – eine spezielle Erfahrung, ich hoffe dass ich einiges ueber die juedische Kultur und Religion lernen kann. Hier in Montreal habe ich bereits Selina Niggli aus dem Engadin und Ursulina Lutz getroffen. Ist noch lustig dass wir bis nach Montreal reisen muessen um zusammen etwas trinken zu koennen
… Der LSC-Ableger in Montreal ist kleiner als in Vancouver, habe aber auch hier bereits genug Schweizer gefunden
. Ich denke dass Montreal eine gute Zeit wird und ich auch die Zeit hier geniessen werde. Im Speziellen wahrscheinlich dieses Wochenende: Heute gehe ich ans Death Cab for Cutie Konzert und am Sonntag habe ich ein Ticket fuer den Grand Prix – ich moechte einmal dieses Formel 1 Zirkus naeher sehen
Die Fotos sind immer noch nicht gefixt, ich verspreche jetzt auch nichts. Irgendwo im Hinterkopf habe ich aber noch immer die Idee die Fotos zugaenglich zu machen…
Meldet euch mal bei mir!