Archiv für die Kategorie 'Universität'

Darf Bildung kosten?

Donnerstag, 29. Juli 2010 at 18:48

Erschienen in der infrarot-Ausgabe vom Juni 2010

Mehr als 70 Prozent der Studierenden in der Schweiz geht einer regelmässigen oder unregelmässigen Erwerbstätigkeit nach – oft, weil sie sonst nicht die Möglichkeit haben, sich ihr Studium zu finanzieren. Dies auch dank 26 verschiedenen Systemen in der Schweiz.

Die föderalen Strukturen fördern auch im Stipendienwesen eine Pflästerlipolitik. Nachdem vierzig Jahre lang versucht wurde, ein Vorschlag für die Harmonisierung des Schweizer Stipendienwesens zu erarbeiten, ist das Resultat ein schwaches Konkordat. Anstatt einem materiellen Ausbau und einheitlichen Kriterien suchen die Kantone nun den kleinsten gemeinsamen Nenner.
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von Clau

Demokratie 2.0

Sonntag, 11. Juli 2010 at 11:07

Hausarbeit geschrieben im Rahmen des Proseminars “Anders, aber ähnlich: Direkte Demokratie in der Schweiz und in den US-Bundesstaaten.” bei lic. phil. Anna Christmann, Frühlingssemester 20010, Universität Bern.

Obamas ‘Yes, we can’, die Tagesnews der Personenfreizügigkeit, Politnetz, Smartvote oder auch Facebook zeigen uns, wie das Internet die politische Kommunikation verändert und beeinflusst. Mit dem Internet ergeben sich für PolitikerInnen neue Möglichkeiten, mit WählerInnen in Kontakt zu treten, WählerInnen können sich unabhängiger informieren (Stichwort Vimentis) und politische Organisationen können ohne grossen Ressourcenaufwand in der politischen Öffentlichkeit auftreten.

Ich wollte in meiner kurzen Arbeit verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie das Internet in der direkten Demokratie Schweiz die Politik beeinflussen könnte. Konkret habe ich das an der Hypothese aufgehängt, dass die Stärkung von Verbänden in direktdemokratischen Systemen durch die Möglichkeiten des Internets neutralisiert werden könnten, oder wenigstens abgeschwächt. Meine Gedankengänge finden sich in der Originaldatei: Demokratie 2.0.
(C) Clau Dermont

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von Clau

Rivalität zwischen Sprachgruppen

Freitag, 28. Mai 2010 at 13:56

Hausarbeit geschrieben im Rahmen des Proseminars “Anders, aber ähnlich: Direkte Demokratie in der Schweiz und in den US-Bundesstaaten.” bei lic. phil. Anna Christmann, Frühlingssemester 20010, Universität Bern.

Gibt es eine Rivalität zwischen den DeutschbündnerInnen und den BündnerInnen aus den rätoromanischen und italienischen Regionen?

Stojanovic (2006) behauptet ja, zumindest wenn es auf den Sprachenartikel in der Bundesverfassung und die Abstimmung dazu im Jahr 1996 ankommt. Ich (2010) behaupte ebenfalls ja, und weite das sogar noch auf das Sprachengesetz des Kantons Graubünden aus, über den wir im Jahr 2007 abstimmen durften.

Mehr darüber und meine ganze Argumentationslinie sowie ein paar politikwissenschaftliche Fachbegriffe gibt’s in der Originaldatei: Rivalität zwischen Sprachgruppen
(C) Clau Dermont

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von Clau

Konsequente Harmonisierung statt schwaches Konkordat

Freitag, 21. Mai 2010 at 09:00

An der Delegiertenversammlung vom 25. April 2010 hat der Verband der Schweizer Studierendenschaften einstimmig beschlossen, eine Initiative zur Harmonisierung der 26 Stipendienwesen zu lancieren. Nach Jahrzehnten einer schwammigen Politik mit mehr Rückschritten statt lösungsorientierten Vorschlägen werden die Studierenden selber aktiv und strafen so die Zeitspieler im Bund und in den Kantonen. weiter lesen

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von Clau

Gemeindefusion Ilanz+

Samstag, 3. April 2010 at 11:03

Essay geschrieben im Rahmen der Vorlesung “Demokratie in den Gemeinden” bei Dr. Marc Bühlmann, Herbstsemester 2009, Universität Bern.

1          Einleitung

Gemeinden sind in der globalisierten Welt einem Wandel unterworfen: eine Vielfalt an politischen Aufgaben und ein steter Wechsel politischer Verantwortungsträgerinnen[1] prägen die Arbeit, neue Anforderungen erhöhen den Druck auf die oft ehrenamtlichen Organe. Probleme werden auf unterschiedlicher Art angegangen, oft im interkommunalen Verbund. Bei zu intensiver Zusammenarbeit stellt sich aber die Frage, wieso Gemeinden noch politisch getrennt sind, obwohl sie fast alle Aufgaben gemeinsam erfüllen? Was für einen Nutzen haben langwierige Prozesse wie Gemeindefusionen? Gemeindefusionen bieten Chancen, bergen jedoch auch Gefahren. In der Diskussion Effizienz versus Eigenständigkeit und Identität überwiegen nicht immer nüchterne Argumente, sondern auch Emotionen. Ich möchte für die angedachte Gemeindefusion Ilanz+ verschiedene Vor- und Nachteile in diesen Dimensionen beleuchten. weiter lesen

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von Clau