Apocapolitica a Flopenhagen

Dienstag, 2. Februar 2010 um 23:33

Cumpariu en las PUNTS 185 – puntissimo “Apocalipsa” – schaner 2010

Schurmegiar il clima? Suandar al meini da massa massa votantas e votants? Tedlar sin ils problems dallas tiaras dil tierz mund? Prender las hottas enta maun e midar zatgei sil mund? Ils politichers han puspei inagada mussau tgei ch’ei san il meglier: tschintschar, palavrar, far canera e dar mauns. 13 gis a Kopenhagen ein stai ina tribuna per mintga tschagrun che trai mintgaton bugen en in manti verd. Gronda reclama per che presidentas e presidents, ministers e ministras arrivan – persuenter han els survegniu ina presenza mediala garantida. X banchets ed  x plaids, x sesidas ed x gruppas da lavur. Ina “conferenza historica” cun in fazit historic: Il mund ei buca habels.

Buca habels da collavurar. Buca pronts da schurmegiar il clima. Buc aviarts per mesiras concretas cun sancziuns rigidas. Las tiaras industrialas teman per lur economia, per lur plazzas da lavur e per lur luxus da viver. Persuenter fan ei quei ch’ellas han gia fatg dapi tschiens onns: las tiaras industrialas vivan in imperialissem egoistic, las tiaras dil tierz mund ein la finala quellas che ston pitir sut la dominanza economica. Sche las Maledivas sfundran, sch’il Sudan ha negin’aua pli per stizzar la seit dils affons e sche l’Indonesia a gleiti mintg’onn in tsunami ei quei tuttina a memia biars. La conferenza a Flopenhagen vegn ad esser ina tolca en ils cudischs d’historia. Ella demuossa che la prontatad d’agir a favur da nossa mumma tiara ei buca presenta. Ei exista negina solidaritad internaziunala, negin giavisch da reducir ils effects negativs dalla midada dil clima provocada dallas tiaras industrialas cun lur veta en surabundonza. Sco politolog gi quei a mi ch’ils politichers e las politicras alla testa dallas tiaras han memia gronda tema da buca vegnir reelegids sch’ei ageschan claramein a favur dil clima, e speran pli bugen da puder salvar lur uffecis politics cun buca agir. Sco socialdemocrat gi quei a mi ch’il neoliberalissem fa puspei gegnas ed ei loschs da sesez e la nova perversiun ch’el ha creau – nus essan sclavs dall’economia e grazia al patertgar a cuorta vesta destruin nus cun plascher nossa mumma tiara. Sco carstgaun gi quei a mi che nus havein il 2009 per finiziun aunc astgau veser ina apocalipsa politica, ina tragedia en plirs acts cun differents acturs senza curascha ed interess singulars. E sco giuven gi quella conferenza a mi: “Nus essan vegls, nus vivin mo aunc 20 onns. Tgei ch’ei suenter stueis vus sez vegnir a frida. Nus lein ussa viver first class!” Jeu sun pli che trumpaus da quella “conferenza historica” e da quels politichers e quellas politicras.

Interessant tgei per fazits ch’ils politichers svizzers fan. Ils ins vulan sbassar las emissiuns da CO2 per 40 pertschien, ils auters figessan il pli bugen vinavon sco dacheu envi. Toni B. manegia ch’ei seigi buca bien d’agir persuls, sche las autras tiaras han buca mesiras semegliontas. Nossa economia fussi lu memia cara cumparegliada cun las autras tiaras. Mo – fussi forsa buca tuttina meglier da desister mintgaton d’empau luxus da viver che nus havein oz en surabundonza en Svizra? La finala han ils indians dall’America dil nord gia avon onns saviu: “Nossa tiara artein nus buca da noss tats e nossas tattas – nus emprestein ella da noss affons!” U che nus agin leusuenter ed acceptein las consequenzas per reducir ils effects negativs dalla midada climatica, ni che nus surprendin la responsabladad internaziunala che nus havein per nies planet e che las tiaras industrialas han enviers las tiaras paupras. Jeu sun per varianta dus, era sche quella ei buca schi emperneivla e pretenda sacrifezis.

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von Clau

relauntsch…

Freitag, 25. Dezember 2009 um 18:34

Die Homepage wurde überarbeitet, sieht ein bisschen anders aus, nicht wahr?

Ich möchte mich in Zukunft wieder mehr um meine Homepage kümmern, und vor allem auch meine politischen Texte, Leserbriefe und Kolumnen hier veröffentlichen. Deshalb habe ich der Homepage einen neuen Schliff gegeben, und einige Sachen angepasst, die mir nicht wirklich gefallen haben.

Ich hoffe, dass euch die neue Aufmachung auch gefällt. Falls nicht, oder falls ihr noch irgendwo einen Fehler entdeckt, den ich übersehen habe, so teilt mir das in den Kommentaren mit!

LG Clau

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von Clau

Back at home…

Sonntag, 3. August 2008 um 17:40

Mittlerweile sind rund 48 Stunden vergangen, seit ich in der Schweiz angekommen bin. Ich bin immer noch ein bisschen übermüdet von der Reise, verlief sie doch nicht ganz reibungslos…

Als ich in Toronto am Check-In war, wurde mir mitgeteilt dass ich noch keinen Sitzplatz hätte. Der Flug sei überbucht, aber die Chance dass alle ankommen werden sei gering. Also, ich durch die Sicherheitkontrolle und dort am warten, ob ich denn jetzt nach Hause dürfe oder nicht… Als alle plötzlich reingelassen wurden habe ich dann am Gate nachgefragt ob denn bereits sicher sei, ob ich mitfliegen könne oder nicht. Ich musste dann noch warten. Zuletzt waren da noch zwei Schweizer, ich und eine Zürcherin, beide wollten einsteigen, aber nur einer konnte. Dann wurde dem angeboten, der auf den Flug verzichtet, eine Umbuchung über eine andere Destination in Europa (Paris, London, Rom…) und dann einen zweiten Flug nach Zürich, und dafür noch einen Gutschein über 500CAD für das nächste Mal. Da die andere kaum Englisch verstand und nach Hause wollte habe ich mich bereit erklärt das Angebot anzunehmen. Hat sich dann auch gelohnt – mir wurde in Flug über London zugeteilt, und zwar nicht nur einfach ein Flug, sondern in der Ersten Klasse, Executive Affairs schön genannt. Ich konnte es mir da richtig wohlergehen lassen. Mein Name wurde auswendig gelernt, und so wurde ich stets mit Mr. Dermont angesprochen. Kaum im Flugzeug gab es Zeitungen und Weisswein oder Orangensaft als Erfrischung vor dem Abflug. In der Luft angekommen wurden dann die Wünsche für das Abendessen gefragt. Ich habe folgendes Menü gewählt:

Vorspeise: Ziegenkäsetarte mit Tomate und Pesto (oder Gegrillte Garnelen mit Kartoffelsalat, Blattsalat und Safron-Aïoli)

Hauptspeise: Pasta mit Sahnesauce, Karotten, Brokkoli, Erbsen, Lauch, Tomaten und Asiago Käse (oder Geröstetes Hünchen mit Pesto, Polenta, gegrilltem Gemüse und Auberginenröllchen mit Spargel; oder Heilbut mit Miso-Ingwerbutter dazu Wasabi, Austernpilze, Spargel und Tomaten)

Käse: Gourmetkäse und Cracker

Dessert: Frische Früchte (oder Vanilla-, Grüntee und Mangoeis)

Vorher gab es nach Salznüsse als Apperitif. Dazu habe ich mir einen Colio Estate Cabernet Franc vom Lake Erie North Shore gewählt, einen Rotwein. Beschrieben folgendermassen in der Menükarte:

Lake Erie North Shore has been producing high quality wines since the early 1980’s. This Cabernet Franc truly reflects the pedigree of the Cabernet family with its blackberry and red currant aromas. Beautifully balanced and structured, this wine is a gem to accompany strong cheeses, spicy pastas and meats.

Danach habe ich mir noch einen Tee bestellt, mich im elektronischen Sessel zurückgelehnt und ein Film angeschaut. Die Kopfhörer waren mit elektronischem Geräuschminimierer (funktioniert sehr gut!), der Bildschirm hatte etwa die grösse eines Laptops. Danach habe ich mich schlafen gelegt, und zwar mit Hilfe desselben Sessels: Mit dem elektronischem System ist es möglich die Sessel flach zu legen, sodass man so etwas wie ein Bett hat, zusammen mit dem Kissen und der Decke die verteilt werden. Für Personen meiner Grösse ist es sehr komfortabel, selber Schuld wer zu gross gewachsen ist ;-)

Executive First Air Canada

Ich habe euch ein Bild gesucht, damit er es euch besser vorstellen könnt. Ich muss sagen dass ich diesen Flug mehr genossen habe als den Flug nach Kanada. Auf jeden Fall ist es für reiche Leute eine Empfehlung sich upgraden zu lassen. Oder eben genau der sein der keinen Platz im Flugzeug findet, sich umbuchen zu lassen und sogar noch dafür bezahlt zu werden.

In London angekommen musste ich dort leider etwa vier Stunden warten, bis mein Weiterflug angesetzt war, diesmal mit der Swiss anstatt mit Air Canada. Von Air Canada habe ich dann noch einen Gutschein für ein Mittagessen im Flughafen bekommen.

Endlich in der Schweiz angekommen warteten meine Eltern am Flughafen auf mich. Zusammen sind wir im strömenden Regen nach Hause gefahren, und auf dem Weg dorthin noch schnell in Flims zwischengehalten um eine Pizza zu essen (mhm, endlich wieder richtige Pizza und nicht so ein käseüberladenes, mit 3-4 verschiedenen Fleischsorten gleichzeitig garnierte Etwas wie in Kanada!).

Mittlerweile habe ich mich zu Hause wieder arrangiert und herausgefunden dass ich ganze 5.9 Giga Fotos gemacht habe… Mit der Zeit werde ich diese Mal sortieren, vielleicht die letzten paar hundert meiner Reise noch raufladen.

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von Clau

Die Beatles! (OK, der Beatle…)

Donnerstag, 31. Juli 2008 um 20:20

In rund vier Stunden ist mein Flug angesetzt. Also noch vier Stündchen meines 3-monatigen Aufenthaltes in Nordamerika sind mir noch übrig geblieben… Und seit einer Weile habe ich mich nicht mehr hier im Blog gemeldet, also werde ich noch ein bisschen zusammenfassen was so alles geschehen ist in den zwei letzten Wochen hier.

Als ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe war ich gerade in Washington DC am kochen – war gar nicht so schlecht. Wahrscheinlich das wohl erste Mal das Capuns in Washington DC serviert wurden. Wir sind noch weitere zwei Tage in Washington gewesen. Am Freitag haben wir uns das Air & Space Museum sowie das American Natural History Museum angeschaut – beide gehören zum Smithsonian, so sind beide Gratis. Danach sind wir in die National Archives gegangen, wo wir die Unabhängigkeitserklärung gesehen haben, sowie die erste Version der Verfassung und die Bill of Rights. Am Abend haben wir ein Jazzkonzert genossen und dann noch zu Hause bei Joe mit zwei seiner Freunde und seiner Frau den Abend verbracht. Am Samstag haben wir uns dann noch das Spiel der Washington Nationals gegen die Arizona Astros im Stadion angeschaut (Baseball).

Am Sonntag hiess es dann weiter. Wir haben ein Ticket für nur 73$ von Washington DC bis Montreal gefunden, diesmal mit dem Zug. Allerdings dauerte die Fahrt von 3.15 morgens bis 7.15 abends… War aber angenehmer als mit dem Bus, und wenn ich richtig liege, auch schneller. Wir haben uns entschieden in Montreal noch ein paar Tage zu bleiben, so sind wir am Montag Morgen in der Schule gelandet und haben unsere alte Schulkollegen wiedergesehen. Am Abend sind wir dann wieder Mal in den Peelpub gegangen, am Dienstag konnten wir auf eine Bootparty mit, welche die Schule organisiert hat. Es war angenehm und schön viele wiederzusehen, obwohl einige nicht mehr in Montreal waren.

Am Mittwoch sind wir dann weiter nach Quebec City gefahren. Von vielen gelobt und als must-to-see bezeichnet, freute ich mich bereits darauf. Speziell an Quebec City war dass sie dieses Jahr ihr 400tes Bestehen feiert. So lief einiges. In Quebec City sind wir bei Francois-Xavier untergekommen, einem Couchsurfer. Für die ersten drei Nächte hatten wir ein Wasserbett, für die letzten zwei Nächte eine Luftmatratze. Wir konnten bei ihm unseren Aufenthalt verlängern, und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: Als wahrscheinlicher Höhepunkt der 400-Jahr-Feier gab es ein Gratiskonzert, und zwar nicht nur einfach ein Gratiskonzert. 200′000 Zuschauer wurden erwartet um Paul McCartney live und gratis zu hören! Da gab es einfach keine andere Möglichkeit als unseren Aufenthalt zu verlängern und auch ans Konzert zu gehen! Wie zu erwarten war dieses Konzert einfach der Hammer. Die Beatles – OK, den Beatle – live zu sehen ist halt schon etwas Spezielles. Paul hat uns dann auch mit vielen verschiedenen Beatlessongs verwöhnt, als da wären zu nennen: Hey Jude, Let it Be, Yesterday, The Long and Winding Road, All my Lovin’, Sergeant Pepper’s Lonely Heart Club Band, und und und. Ein Höhepunkt des Konzerts war sicher als Paul bei Hey Jude aufgehört hat zu spielen, und schlussendlich fast alle 200′000 Zuschauer (ich bin überzeugt dass rund 50′000 mehr waren) mitsangen. Ein Erlebnis das nicht verglichen werden kann!

Nach Paul mussten wir dann weiter, und Ottawa war die nächste Stadt auf unserer Liste. Dort haben wir uns natürlich das Parlamentsgebäude angesehen, wir durften sogar in die Säle (House of Commons, Senatskammer) rein (und mussten nicht einmal eine ID zeigen! Kanada ist halt doch anders als USA). Weiter hat sich Andy das Kriegsmuseum angeschaut, ich habe mir das Museum of Civilization angeschaut sowie die National Art Gallery of Canada. In Ottawa konnten wir auch Couchsurfen, wir waren bei einer Familie mit einer 8-jährigen Tochter und einem 16-jährigen Sohn. Wir beide durften das Zimmer der Tochter benutzen, welches schön pink war, dafür aber “bunk beds” hat. Ich durfte Mal wieder meine Kochkünste zeigen, und so gab es in Ottawa für das wahrscheinlich erste Mal Pizochels.

Und schon sind wir in Toronto angekommen… Am Ende unseres Trips. Diesesmal hat es leider nicht funktioniert mit Couchsurfing, und so sind wir in ein Hotel gegangen. Die Jugi war ausgebucht. Aber macht nichts, wir waren in 2-Minuten-Laufweite des Yonge-Dundas-Square, da wo alles lauft wenn etwas lauft in Toronto. Also schön in der Mitte von Downtown. Wir konnten CN Tower, Chinatown, Parlamentsgebäude, Universität, Distillery District, Toronto Islands und Hockey Hall of Fame (der NHL! Stanley Cup betatschen!) abhaken. Am Mittwoch haben wir einen Trip an die Niagarafälle gemacht – amazing!

Ja, und jetzt sitze ich hier. Bald zurück in der Schweiz. Gespalten, da es einerseits ein geniales Erlebnis war, ich viele Leute kennengelernt habe und Kanada wirklich ein schönes Land ist, andererseits auch Freude wieder zu Hause zu sein, da die Schweiz halt einfach meine Heimat ist. Meine Englischkenntnisse sind nebenbei auch noch einiges besser geworden, habe ich jedenfalls keine Probleme mehr mit Konversation, lesen oder hören. Was genau hier mit dieser Seite passieren wird weiss ich nicht, jedenfalls werde ich zu Hause dann noch meine restlichen paar Fotos der Reise raufschalten, falls jemand sich die Höhepunkte der Reise auch in Bilder anschauen will. Danke jedenfalls an meine Leser ;-)

So, Mal hoffen dass mein Flugzeug nicht abstürzt! :D

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von Clau

Big Apple – White House

Donnerstag, 10. Juli 2008 um 21:58

Hmm… einige Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag hier. Mittlerweile ist wieder einiges geschehen!

Bei meinem letzten Eintrag war ich ja noch in Maine, im Nordosten der Staaten. Mittlerweile habe ich Boston besucht, New York erlebt und bin in Washington DC angekommen. Aber der Reihe nach.

Meine Zeit in Maine war eigentlich relativ kurz. Am Montag haben wir den Acadia National Park angeschaut und sind danach zurueck nach Portland gefahren. Wir konnten bei der Familie von Ursulina uebernachten, und so hat Ursulina uns am naechsten Tag die wichtigen Sachen in Portland gezeigt. Und das wars dann eigentlich auch schon… Wir sind nach Boston zurueckgefahren. Obwohl dieser Trip relativ kurz war, war er doch interessant. Als Ursulina gesagt hat dass sie fuer ein Jahr in die USA faehrt haette niemand daran geglaubt dass ich sie besuchen werde. Aber bis ich in Montreal ankam habe auch ich nicht wirklich daran geglaubt in ein Land zu reisen dass von einem Praesidenten wie Bush regiert wird. Somit war es doch noch etwas Spezielles, mein Trip nach Portland.

Zu Boston. Leider hat es da mit Couchsurfing nicht so richtig funktioniert. Wir sind aber in einer Jugendherberge untergekommen. Wir haben dann erstmal so richtig Sightseeing gemacht. Vom Freedom Trail (Unabhaengigkeitsgeschichte) bis zu Harvard und das JFK Museum haben wir es geschafft. Schlussendlich haben wir noch das wohl beste Feuerwerk in den Staaten am Unabhaengigkeitstag, 4th of July, ebenfalls in Boston angeschaut. Jedenfalls wurde uns gesagt dass fast alle Amis am 4th of July das Konzert und das Feuerwerk in Boston anschauen.

Wir sind dann bereits weiter nach New York. Wir haben es geschafft ein Bus fuer 15$ pro Person zu kriegen, so eine chinesische Firma. In New York hat es dann endlich mit Couchsurfing geklappt. Wir sind in einem Appartment untergekommen, wo noch mehrere andere waren. Wir waren in Manhattan an der Lower East Side in 3-Minuten-Reichweite der Metro. In der Wohnung angekommen haben wir zuerst zwei Oesterreicher kennengelernt, die die letzte Nacht da verbracht hatten. Weiterhin war noch eine Texanerin zwei Naechte da, eine Malaysianerin fuer drei Naechte, eine Nacht war auch noch der Besitzer anwesend mit einer Kollegin die er irgendwo im Bus aufgeschnappt hat. Ein sehr spezielles Erlebnis, aber darueber laesst es sich schwer schreiben. Wir haben in New York alles moegliche gemacht. Wir waren bei der Freiheitsstatue, Ellis Island, Ground Zero, Central Park, Finanzdestrikt und Wall Street, Hauptquartier der UNO, Museum of Modern Art, Madison Square Garden, Times Square, Broadwas (Phantom of the Opera), Rockefeller Center, Empire State Building… Genial in New York: Ich bin am Montag Abend alleine in die Phantom of the Opera-Show gegangen, weil ich die unbedingt sehen wollte. In der Pause treffe ich da ploetzlich Matthias Rageth von der Kanti Chur mit seiner Familie. Sind wir wirklich in New York am Broadway? Zufaelle passieren anscheinend…

Aber auch der Big Apple ist bereits Geschichte. Mittlerweile sind Andy und ich in Washington DC angekommen. Wir haben wieder einen Chinabus genommen und sind wieder fuer jeweils 15$ vier Stunden lang mit dem Bus gefahren. Kranke Sache, anscheinden lohnt sich das aber fuer die Fahrer. In Washington sind wir bei Joe Killiany untergekommen, wir haben ihn in Montreal an der Schule kennengelernt, wo er am Franzoesisch lernen war. Er hat uns herumgefuehrt, mittlerweile haben wir bereits das Weisse Haus, Capitol Hill, Supreme Court sowie die Memorials von Washington, Lincoln und Jefferson gesehen. Bush hat Glueck dass er in Japan ist, sonst haette ich ihm einen A$%##-Tritt verpasst ;-) . Wir werden noch bis Sonntag hier sein, danach gehts zurueck nach Canada.

Fein – heute gibt’s Capuns. Clau kocht ;-)

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von Clau

The US of A!

Montag, 30. Juni 2008 um 04:20

What’s up? Clau ist in den Staaten angekommen, diesesmal legal und (fast) ohne Probleme!

Ja, meine Zeit in Montreal ist definitiv zu Ende gegangen. Am Samstag Abend, 23.15, habe ich den Greyhound genommen und bin bis nach Portland, Maine gefahren. Das zusammen mit Andy, einem Schweizer den ich in Montreal kennengelernt habe. An der Grenze gab es nur ein kleines Problem, als wir keine Adresse angeben konnten, was wir tun mussten. Nach einem kurzen Hin und Her hat einer der Grenzoffiziere uns aber eine Adresse eines Hotels in Boston angegeben, die wir aufschreiben sollten. Und das war dann auch schon alles. Jeder 6 Dollar bezahlt, und ab in die Staaten!

Ich habe Ursulina (fuer die, die es nicht wissen: Klassenkollegin an der Kanti Chur) wiedergetroffen und bin mit ihr und Christian, einem deutschen Kollegen, nach Bar Harbor gefahren, in den Acadia Provincial Park. Da bin ich jetzt!

Um noch ein paar abschliessende Worte zu Montreal zu sagen: Die Zeit in Montreal war kind of super. Ich habe sie wirklich genossen. Die franzoesische Lebenskultur liess schon ein bisschen aufblitzen und zeigte einen kleinen Unterschied zu Vancouver. In der Schule waren auch viele angenehme Leute, zusammen haben wir einiges unternommen, vom Trip in die Staaten ueber Ausgang bis zur Wanderung auf den Mont Royal. Meine Familie war genial, vor allem die Gastmutter hat sich sehr gut um mich gekuemmert. Ich habe gemerkt, dass die mich nicht nur des Geldes wegen aufgenommen haben. Die letzten Fotos von Montreal werde ich bei Gelegenheit noch raufladen, da muesst ihr euch jetzt ein bisschen gedulden, da ich nicht mehr so geregelten Internetzugriff habe.

Achja: In den Staaten soll es doch ab 21 sein, dieses Alkoholkonsumieren? Heute wollten wir auf jeden Fall das EM-Final schauen, und sind in Bar Harbor in einem irischen Pub reingestolpert. Ich habe nicht den Hauch eines Problems gehabt mir ein Bier zu bestellen. Eviva Espana, sag ich da nur (gluck)!

Geniesst eure Ferien, ich mache es jedenfalls ;-)

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von Clau

Adventure for free…

Donnerstag, 26. Juni 2008 um 02:35

Tgau ensemen,

mittlerweile sind wieder ein paar Tage vergangen, seit ich mich das letzte Mal bemueht habe euch ueber meine Erlebnisse zu berichten. Ich bin aber noch am Leben und moechte wieder einmal ein Lebenszeichen in die Schweiz senden zusammen mit ein paar Meldungen was ich so erlebt habe.
Meine Zeit hier in Montreal neigt sich dem Ende zu, am Samstag werde ich weiter reisen. Mehr dazu aber spaeter.
Hier in Montreal dreht sich die Erde gleich schnell wie in der Schweiz. Schule bleibt Schule… Zusammen mit den anderen Studenten hier in Montreal laeuft aber noch einiges anderes. Ausgang, Bowling, Karaoke, Achterbahnen, Safari und Euro08 sind nur ein paar Stichworte dazu. Um Mal beim Ausgang zu bleiben: Wir haben hier in Montreal zwei-drei recht nette Plaetzchen gefunden, wo es sich gemuetlich feiern laesst. Eines ist das Deux Pierrots, wo wir zweimal am Freitag Abend waren. Da laeuft Live-Musik, zum Teil Rock, aber mit einer gehoerigen Portion chansons quebecoies. Wir verstehen also nicht immer was genau gesungen wird, aber es ist lustig dort. Das zweite ist das Cafe Campus, wo jeden Tag etwas anderes ablaeuft. Besonders am Dienstag ist es dort wirklich lustig: ein Becher Bier gibts bis 23.00 fuer 1 Dollar, ein Pitcher kostet den ganzen Abend 7 Dollar. Ausserdem laeuft ziemlich gute Retromusik, machen sie doch auch Werbung mit Le mardi retro. Dort laesst sich wirklich Spass haben, wenn die Gruppe ein bisschen aufgestellt ist. Wenn wir es gemuetlicher wollen gehen wir bowlen. An einem Abend hat unser activities-coordinator Emmanuel uns in eine Karaokebar eingeladen, wo dann natuerlich auch einige von uns gesungen haben.
Vor zwei Wochen war ich mit Angela, Tamara, Julia, Fridolin und einem fast neuen Dodge zusammen auf Safari. Wir haben ebendiesen Dodge gemietet und haben Zebras, Renntiere, Hirsche und noch anderes Getier gefuettert. Groesstes Problem dabei: Die Tiere mit Hoerner haben fuer Angela und Tamara zu sehr lackfeindlich ausgesehen. Als also das Hochlandrind zu nah kam (oder jegliches anderes behorntes Tier) begannen sie zu schreien an: “Fahr, fahr!” Nach der Safari haben wir uns noch kurz gestaerkt und sind dann bis zur Grenze der United States gefahren, wo Angela ihr Passproblem beheben wollte. Sie hat ein Pass aus dem 2007, nicht biometrisch, und jeder in der Schweiz sagt dass fuer so ein Pass ein Visa benoetigt wird. Nicht aber der Mitarbeiter am amerikanischen Konsulat in Montreal. Der sagt sie soll doch mit der Grenze schauen, er wisse das nicht. Also, Angela zur Grenze. Leider haben wir dann ploetzlich bemerkt dass vier im Auto gerade die Grenze zu den Staaten ueberquert haben, natuerlich ohne Pass ;-) . Die Polizisten auf der anderen Seite waren zuerst auch dementsprechend hoeflich. Nach Saetzen wie “Never come back again without your passport!” und “We live in a different world today!” durften wir dann gluecklicherweise ohne groessere Probleme oder gar Papierkram zurueck nach Kanada. Da hatten wir uns ja nicht wirklich viel ueberlegt, stimmt. Aber – Adventure for free, was wollen wir mehr? Wer kann schon sagen dass er einmal illegal in den Staaten war und deswegen keine Probleme hat? :D
Am letzten Samstag war ich zusammen mit Martina und Kavita in La Ronde, Montreals hauseigenes Vergnuegungspark. War ziemlich lustig, halt eben Disneyland-Europapark aehnlich. Wir hatten jedenfalls genug Zeit miteinander zu reden, mussten wir doch fuer die Bahnen jeweils fast stundenweise anstehen. Am Abend hatten wir dann das Vergnuegen ein Feuerwerk zu sehen. Jedes Jahr gibt es so ein Feuerwerkswettbewerb hier in Montreal, und verschiedene Laender (am Samstag Frankreich) koennen ein Feuerwerk veranstalten, und irgendwie gewinnt ein Land dann auch. Somit gibt es jetzt hier in Montreal jeden Samstag und Mittwoch ein Feuerwerk zu bestaunen.
Und dann bleibt dann noch die Euro. Endlich ist Italien raus, die Tuerkey darf auch nach Hause fahren! Einige Spiele habe ich live gesehen, die Spiele kommen hier am 14.45 Nachmittags. Meistens ist dann die Sportsbar (unfreundlich) oder der Peelpub (hektisch) angesagt. Beide Lokale sind mit genug Fernsehern ausgestattet, wir konnten sogar das Spiel Italien-Frankreich und Niederlande-Rumaenien synchron schauen, und sind sogar noch relativ guenstig. Mittlerweile wuensche ich mir einen Europameister Spanien… Deutschland? Russland?

Ja, meine Zeit in Montreal ist “running out”. Am Samstag werde ich Richtung Sueden fahren um, dieses Mal legal und mit Pass, in die Vereinigten Staaten einzureisen. Auf meinem Plan stehen Portland, Boston, New York und Washington, dann zurueck nach Kanada und ab nach Quebec City, Ottawa, Toronto (Niagara Falls). Ich mache diesen Trip aber nicht alleine, ich habe hier in Montreal einen weiteren Schweizer kennengelernt, der mit mir zusammen rumreist. Sein Name ist Andy und er kommt von Nerlach. Unser bevorzugtes Fortbewegungsmittel werden die Greyhoundbuesse sein, vielleicht auch noch ein Kajak. Aber mehr dazu, falls es konkreter werden sollte.

Ich jedenfalls geniesse meine Zeit, und wuensche das auch allen anderen in der Schweiz. Mittlerweile sollten ja Ferien sein, wenn ich noch a jour bin. By the way, ich habe bereits einige Fotos von Montreal aufgeladen! Also, wer Montreal selber, den Botanischen Garten, die Park Safari, das Olympische Stadion, das Biodome, den Grandprix, mich oder was auch immer sehen moechte soll mal oben rechts auf Fotos klicken (oder fuer die faulen: Fotos).

Liebe Gruesse aus Kanada
Clau

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von Clau

Fotos: Endlich klappts!

Mittwoch, 11. Juni 2008 um 03:32

Und schon mein naechster Eintrag. Die Fotos sollten jetzt zur Verfuegung stehen, einfach mal hier nachschauen was ich so festgehalten habe:

Fotos

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von Clau

Death Cab, Lackschuhe, fliegende Faeuste und Grand Prix

Dienstag, 10. Juni 2008 um 04:11

Seit meinem letzten Eintrag ist einiges vorgefallen. Wie angekuendigt war ich am Freitag Abend am Konzert von Death Cab for Cutie. Wie zu erwarten war dieses Konzert genial. Bereits die Vorband Rogue Wave hat dem Publikum gefallen, aehnelt die Musik doch dem Stil von Death Cab. Einige hundert Personen warteten am Quai Jacques Cartier auf die vier Musiker von Death Cab – Open Air, versteht sich. Den ganzen Tag war es bewoelkt und alle hofften dass es nicht zu regnen beginnt. Haette mich auch zusehr in Schweizer Openairstimmung gebracht. Auf jeden Fall hielt das Wetter den ganzen Abend, und so waren wir noch trocken (Bier einmal ausgenommen) als Death Cab endlich auf die Buehne kam. Das Konzert war hammergeil, sie haben 20 Songs gespielt:

Bixby Canyon Bridge – The New Year – Why You’d Want to Live Here – Photobooth – Crooked Teeth – Long Division – Grapevine Fires – A Movie Script Ending – Company Calls Epilogue – Soul Meets Body – I Will Follow You Into the Dark – I Will Possess Your Heart – Cath – The Sound of Settling – Marching Bands of Manhattan. Zugabe: Title and Registration – No Sunlight – Styrofoam Plates – Tiny Vessels – Transatlanticism.

Unglaublich war wie die Zuschauer mitgegangen sind. Einige Songs – vor allem I Will Follow You Into the Dark, Crooked Teeth, Soul Meets Body und Title and Registration – sangen alle mit. Besonders I Will Follow You Into the Dark war beeindruckend, spielte Ben Gibbard doch alleine mit der akkustischen Gitarre und in einem Chor mit dem Publikum – Gaensehaut. I Will Possess Your Heart und Transatlanticism wurden uebrigens in voller Laenge gespielt. Ich war ihnen sehr dankbar dass sie Transatlanticism als letzten Song gewaehlt haben. Irgendwie war das ganze in sich Stimmig und ich war mit dem Konzert zufrieden.

Nach dem Konzert war es aber noch nicht fertig. Da das Konzert Open Air war, hat es frueh begonnen und war bereits um 22.00 fertig. Somit hatte ich noch genuegend Zeit um mich am Treffpunkt fuer den Ausgang mit der Schule einzufinden. Darueber moechte ich vor allem berichten weil ich fast nicht in den Club reingekommen waere: Dieser Club hat anscheinend relativ strenge Dresscodes. Ein Tuersteher hat mich zweimal angequatscht dass ich und noch ein anderer verschwinden sollen – unsere Adidasschuhe waren ihm nicht genehm. Unser Aktivitaetenkoordinator der Schule (der die 15$ Eintritt fuer uns bezahlt hat) hat uns aber alle reingekriegt. Krasse Sicherheitskontrollen: Metalldetektor und Koerperbetatschung… Endlich innen angekommen machte mir der Club (uebrigens; der Name ist La Mouche) mehr den Eindruck nach einer Koks-Lounge irgendwo in St. Moritz oder an der Zuercher Goldkueste. Alle Maennchen hatten Lackschuehchen und Krawatte, die Weibchen sahen meist wie Barbiepueppchen aus. Naja, das Bier war auch 7$ und die Barbie an der Bar wollte trotzdem noch Trinkgeld. Wir sind dann eigentlich relativ schnell wieder gegangen. Wir sind dann noch in die Crescent Street, wo all die Grand Prix Aktivitaeten waren. Nach Mitternacht war es nicht mehr so interessant… Aber die Reise mit dem Nachtbus nach Hause war Adventure pur:

In Downtown im Bus eingestiegen bemerkten wir erst einmal dass bereits einer sein Znacht nicht verdauen wollte. Ein anderer hat es geschafft den ganzen Bus zu unterhalten, indem er mindestens 50 mal fuck in einer Minute reden gebraucht hat – versteht sich natuerlich in einem Schwall anderer Worte. Er hatte sich aufgeregt dass einige die hintere Tuere zum Einsteigen gebraucht haben, die eigentlich zum Aussteigen reserviert ist. Endlich angefahren ging es dann die ersten paar Minuten relativ gut, mal davon abgesehen dass es stank. Ploetzlich aber fuehlte sich der fuck-Weltmeister von einem anderen Busreisenden schraeg angeguckt und hat wieder mit fuck angefangen. Beide aufeinander los, Schlaegerei im Bus. Leider wurde nur der fuck-Weltmeister von einem anderen zurueckgehalten, sodass der Schraeggucker ihn ungehindert ihn den Schwitzkasten nehmen konnte und auch bewusstlos werden lies – einige im Bus waren recht schockiert als wir sahen wie der fuck-Weltmeister bewusstlos auf die Fresse fiel… Big City Life, koennte man sagen. Als er (zum Glueck) wieder bei Bewusstsein war, war der andere raus aus dem Bus und zu Fuss nach Hause. Der fuck-Weltmeister aber blieb im Bus…

Als wir (Angela und Annamaria, zwei Schuelerinnen im Homestay neben mir, sowie Angela (eine zweite) und Marion, die in der Naehe wohnten) dann aus dem Bus aussteigen mussten, um den Bus zu wechseln, stieg der fuck-Weltmeister auch raus. Und so waren wir dort zu sechst am warten, wir fuenf fuehlten uns sichtlich unwohl. Freudigerweise hatte sich das Gemuet des fuck-Weltmeister ein bisschen abgekuehlt seit er bewusstlos war.

Und er war nicht in der naechsten Schlaegerei beteiligt. Nach etwa drei Minuten warten sahen wir 6-7 Jugendliche um ein Gebaeude rumspringen. Wir realisierten erstmal nicht was geschah. Als wir aber sahen, wie sich die Jugendlichen einen anderen Jugendlichen schnappten und auf ihn eindroschten war klar was geschah. Innert Sekunden reagierten wir indem wir die Polizei riefen. Ich durfte denen zwei Mal erklaeren wo ich war und was ich sah, aber bis ich fertig mit telefonieren war, war immerhin ein Polizeiauto bereits anwesend. Bis zuletzt hatten die 6-7 Jugendlichen es geschafft ihren Opfer (der mit erhobenen Haenden versuchte wegzulaufen) auf den Boden zu werfen und ihn mit Fusstritten zu maltraetieren. Er lag halb bewusstlos am Boden und konnte sich nicht bewegen. Innert einer Minute war dann ein zweiter Polizeiwagen da, etwa 4 Minuten spaeter kam die Ambulanz. Von den Taetern keine Spur mehr. Zwei von uns fuenf blieben dann noch da, um eine Zeugenaussage bei der Polizei zu machen, die anderen drei nahmen den Bus. Ziemlich brutal was wir da ansehen mussten und nicht wirklich einschreiten konnten. Waeren wir aber ueberhaupt nicht da gewesen und haetten die Jugendlichen uns nicht gemerkt, haetten sie ihr Opfer wahrscheinlich um seine 200$ Cash und sein iPod erleichtert und ihm noch einiges mehr angetan. Zusammen mit dem fuck-Weltmeister, der auch ausgesagt hat (und mittlerweile nuechtern war) hat die Polizei uns dann nach Hause gefahren. Mit dem fuck-Weltmeister (der erstaunlich nah bei uns wohnt) hatten wir dann noch ein nettes Gespraech, wo er sich fuer sein Verhalten im Bus entschuldigt hat (natuerlich erst als die Polizei wieder weg war). Strange…

Mittlerweile nimmt mein Eintrag eine schoene Laenge an, und ich habe noch nicht einmal alles erzaehlt. Mindestens Samstag kann ich raffen: Zuerst habe ich das Spiel Schweiz-Tschechien angeschaut (Das war ein Penalty!), danach habe ich mich mit ein paar Mitschuelern nach Downtown gewagt, wo die Grand Prix Fans crazy gingen. Drei Strassen waren nur wegen dem Grandprix gesperrt, in einer anderen war noch die Fashionweek von Montreal.

Am Sonntag war es dann endlich so weit: Grand Prix! Clau bei seinem ersten Formel-1-Rennen. Wir waren bereits um 10 Uhr auf der Insel, wo das ganze Spektakel stattgefunden hat, und haben noch die verschiedenen Rennen vorher angeschaut und uns die bestmoeglichen Plaetze gesucht und – typisch schweizerisch – noch gejasst um die Zeit zu vertreiben. Als das Rennen endlich anfing war es 30 Grad Hitze. Ich sass am Anfang des Rennens – typisch Clau – auf einem Baum, wo ich ein paar gute Fotos geschossen habe. Danach habe ich noch andere Blickwinkel ausprobiert.

Ein Grand Prix Rennen ist hauptsaechlich laut – und in diesem Fall auch heiss. Trotzdem war es interessant – auch fuer mich, sonst ueberhaupt nicht Formel 1 interessiert – einmal so ein Rennen zu sehen. Ich denke man muss anwesend sein um das ganze nachvollziehen zu koennen. Nichtsdestotrotz denke ich nicht dass ich nochmal an ein Rennen pilgere, und nichtsdestotrotz bin ich immer noch ueberzeugt dass es in der Schweiz kein Racetrack braucht.

Wie ihr seht war das letzte Wochenende sehr intensiv – von Death Cab for Cutie ueber Koks-Clubs, Polizeitaxi und Kubica. Ich hoffe ihr verbringt auch eine interessante Zeit mit der EM. Macht ein bisschen Laerm fuer die Schweizer! Ich bin jetzt schon den ganzen Abend daran mein Problem mit den Fotos zu fixen. Falls ihr nicht warten koennt, koennt ihr mir ja mal ein eMail schreiben – cdermont@gmx.ch

LG Clau

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von Clau

Vancouver ist Geschichte

Freitag, 6. Juni 2008 um 21:52

Wie ich es mir gedacht habe kam ich nicht dazu noch in Vancouver einen weiteren Beitrag zu verfassen. Mittlerweile bin ich in Montreal angekommen. Aber ich werde einen kleinen Rueckblick halten.

Letzte Woche in Vancouver war intensiv und lustig. Letzte Schulwoche, und fuer viele auch die letzten Tage in Vancouver. So waren alle aufgestellt und wollten die Zeit geniessen. Vor allem Donnerstag war intensiv: Nach der Schule Bowling in Halmdon. So richtig Amerikanisch: 50 Bahnen eine neben der andere, da es aber Nachmittag war waren nicht so viele Leute da. Danach war Ausgang angesagt. Zuerst habe ich mein Cousin Simon getroffen, der bereits seit Januar in Vancouver ist. Danach hatten wir die Farewellparty von Debby und Lis, zwei Brasilianierinnen, im Cambie. Da die anderen im Malone’s nicht genug bestellt haben wurden sie rausgeschmissen. Die Zeit im Cambie war aber sicherlich genau so lustig, und das Bier war auch noch guenstiger.

Am Freitag hatte ich dann meinen letzten Schultag in Vancouver. Am Freitag war die Stimmung eher bedrueckend, wussten doch die meisten dass man sich wahrscheinlich nie mehr sieht. Denke nicht, dass ich wirklich in naechster Zukunft nach Korea fahre… Ich habe jedenfalls mein Level ohne Probleme bestanden. Nach der Schule war ich zu Hause um mein Rucksack zu packen, um am Abend wieder Downtown zu sein. Ein Teil der Klasse hat sich versammelt um in der Old Spaghetti Factory zusammen dinner zu essen. Danach sind die meisten aber nach Hause gegangen, so bin ich nur mit Kerstin noch im Blarney Stone gelandet, wo wir noch andere von unserer Schule gefunden haben.

Am naechsten Tag hiess es dann frueh aufstehen und nach Montreal fliegen. Die Familie hier in Montreal gefaellt mir besser, sind freundlicher und mehr “europaeisch” als die Familie in Vancouver. Interessant ist dass die Familie hier juedisch ist – eine spezielle Erfahrung, ich hoffe dass ich einiges ueber die juedische Kultur und Religion lernen kann. Hier in Montreal habe ich bereits Selina Niggli aus dem Engadin und Ursulina Lutz getroffen. Ist noch lustig dass wir bis nach Montreal reisen muessen um zusammen etwas trinken zu koennen :-) … Der LSC-Ableger in Montreal ist kleiner als in Vancouver, habe aber auch hier bereits genug Schweizer gefunden ;-) . Ich denke dass Montreal eine gute Zeit wird und ich auch die Zeit hier geniessen werde. Im Speziellen wahrscheinlich dieses Wochenende: Heute gehe ich ans Death Cab for Cutie Konzert und am Sonntag habe ich ein Ticket fuer den Grand Prix – ich moechte einmal dieses Formel 1 Zirkus naeher sehen :D

Die Fotos sind immer noch nicht gefixt, ich verspreche jetzt auch nichts. Irgendwo im Hinterkopf habe ich aber noch immer die Idee die Fotos zugaenglich zu machen…

Meldet euch mal bei mir!

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von Clau