Demokratie 2.0

Sonntag, 11. Juli 2010 um 11:07

Hausarbeit geschrieben im Rahmen des Proseminars “Anders, aber ähnlich: Direkte Demokratie in der Schweiz und in den US-Bundesstaaten.” bei lic. phil. Anna Christmann, Frühlingssemester 20010, Universität Bern.

Obamas ‘Yes, we can’, die Tagesnews der Personenfreizügigkeit, Politnetz, Smartvote oder auch Facebook zeigen uns, wie das Internet die politische Kommunikation verändert und beeinflusst. Mit dem Internet ergeben sich für PolitikerInnen neue Möglichkeiten, mit WählerInnen in Kontakt zu treten, WählerInnen können sich unabhängiger informieren (Stichwort Vimentis) und politische Organisationen können ohne grossen Ressourcenaufwand in der politischen Öffentlichkeit auftreten.

Ich wollte in meiner kurzen Arbeit verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie das Internet in der direkten Demokratie Schweiz die Politik beeinflussen könnte. Konkret habe ich das an der Hypothese aufgehängt, dass die Stärkung von Verbänden in direktdemokratischen Systemen durch die Möglichkeiten des Internets neutralisiert werden könnten, oder wenigstens abgeschwächt. Meine Gedankengänge finden sich in der Originaldatei: Demokratie 2.0.
(C) Clau Dermont

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Rivalität zwischen Sprachgruppen

Freitag, 28. Mai 2010 um 13:56

Hausarbeit geschrieben im Rahmen des Proseminars “Anders, aber ähnlich: Direkte Demokratie in der Schweiz und in den US-Bundesstaaten.” bei lic. phil. Anna Christmann, Frühlingssemester 20010, Universität Bern.

Gibt es eine Rivalität zwischen den DeutschbündnerInnen und den BündnerInnen aus den rätoromanischen und italienischen Regionen?

Stojanovic (2006) behauptet ja, zumindest wenn es auf den Sprachenartikel in der Bundesverfassung und die Abstimmung dazu im Jahr 1996 ankommt. Ich (2010) behaupte ebenfalls ja, und weite das sogar noch auf das Sprachengesetz des Kantons Graubünden aus, über den wir im Jahr 2007 abstimmen durften.

Mehr darüber und meine ganze Argumentationslinie sowie ein paar politikwissenschaftliche Fachbegriffe gibt’s in der Originaldatei: Rivalität zwischen Sprachgruppen
(C) Clau Dermont

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Kandidatur für den Grossen Rat

Montag, 24. Mai 2010 um 09:00

Preziadas lecturas, preziai lecturs
Liebe Leserinnen, liebe Leser

Ils 13 da zercladur ha il cumin Rueun e l’ulteriur cantun Grischun la pusseivladad d’eleger il parlament e la regenza. Per ils proxims quater onns savein nus decider, sco la politica en nies cantun duei vegnir fatga.
Am 13. Juni hat der Kreis Ruis und der ganze Kanton Graubünden die Möglichkeit, Parlament und Regierung zu wählen. Für die nächsten vier Jahre können wir entscheiden, wie die Politik in unserem Kanton gestaltet werden soll.

Jeu prendel quella schanza da candidar per il cussegl grond. Stagl da far il pugn el sac less jeu esser dalla partida, cura ch’ei vegn decidiu davart il futur dil cantun Grischun. Jeu less s’engaschar per ina modernisaziun dallas structuras, buca spitgar sin la beinvulientscha da persunas che sesan gia dapi decenis a Cuera. Jeu less gidar da realisar in cantun progressiv, social ed ecologic!
Ich nehme die Chance, für den Grossen Rat zu kandidieren. Anstatt die Faust im Sack zu machen möchte ich dabei sein, wenn über die Zukunft des Kantons Graubünden entschieden wird. Ich möchte mich für eine Modernisierung der Strukturen einsetzen, nicht nur auf die Bereitwilligkeit von Personen warten, die bereits seit Jahrzehnten in Chur sitzen. Ich möchte mithelfen, einen progressiven, sozialen und ökologischen Kanton zu gestalten!

En il decuors dil temps vegnel jeu a publicar cheu ulteriurs puncts da mia motivaziun. Era las propostas ch’jeu sustegnel e mias ideas lessel jeu gia publicar avon ch’jeu fussel elegius, per ch’il pievel sa tgei ch’el elegia. Pil mument anfleis Vus dapli informaziuns sin miu Flyer u sin la pagina d’internet da la JUSO Grischun ni dalla PS Grischun.
Im Vorfeld der Wahl werde ich hier weitere Punkte meiner Motivation publizieren. Auch meine Ideen und andere Vorschläge, die ich unterstütze, möchte ich hier bereits vor einer möglichen Wahl publizieren, damit die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wissen, was sie wählen. Im Moment finden Sie weitere Informationen auf meinem Flyer, auf der Homepage der JUSO Graubünden oder der Wahlplattform der SP Graubünden.

Grazia fetg per Vies sustegn!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

» alle Infos zur Grossratskandidatur

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Konsequente Harmonisierung statt schwaches Konkordat

Freitag, 21. Mai 2010 um 09:00

An der Delegiertenversammlung vom 25. April 2010 hat der Verband der Schweizer Studierendenschaften einstimmig beschlossen, eine Initiative zur Harmonisierung der 26 Stipendienwesen zu lancieren. Nach Jahrzehnten einer schwammigen Politik mit mehr Rückschritten statt lösungsorientierten Vorschlägen werden die Studierenden selber aktiv und strafen so die Zeitspieler im Bund und in den Kantonen. weiter lesen »

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Volkes Wille?

Montag, 17. Mai 2010 um 16:53

Erschienen in der infrarot-Ausgabe vom Mai 2010

Die Menschenrechte sollten die ErdbewohnerInnen vor sich selber schützen. Völkerrechtliche Verträge sollten Gesellschaften über nationale Grenzen hinweg zusammen arbeiten lassen. Dieses Prinzip wird jedoch je länger je mehr untergraben.

Rechtskonservative Kreise wehren sich gegen die Bevormundung durch „fremde Richter“. Initiativen wie die Verwahrungsinitiative, die Minarettinitiative und die momentan aktuelle Ausschaffungsinitiative plädieren für eine zügellose direkte Demokratie, in der jegliche Mehrheitswünsche umgesetzt werden müssen, unabhängig ob diese völkerrechtskonform sind oder nicht. Die Realität sieht jedoch anders aus – der Verwahrungsartikel beispielsweise steht zwar in der Bundesverfassung, kann jedoch nicht so umgesetzt werden. weiter lesen »

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Gemeindefusion Ilanz+

Samstag, 3. April 2010 um 11:03

Essay geschrieben im Rahmen der Vorlesung “Demokratie in den Gemeinden” bei Dr. Marc Bühlmann, Herbstsemester 2009, Universität Bern.

1          Einleitung

Gemeinden sind in der globalisierten Welt einem Wandel unterworfen: eine Vielfalt an politischen Aufgaben und ein steter Wechsel politischer Verantwortungsträgerinnen[1] prägen die Arbeit, neue Anforderungen erhöhen den Druck auf die oft ehrenamtlichen Organe. Probleme werden auf unterschiedlicher Art angegangen, oft im interkommunalen Verbund. Bei zu intensiver Zusammenarbeit stellt sich aber die Frage, wieso Gemeinden noch politisch getrennt sind, obwohl sie fast alle Aufgaben gemeinsam erfüllen? Was für einen Nutzen haben langwierige Prozesse wie Gemeindefusionen? Gemeindefusionen bieten Chancen, bergen jedoch auch Gefahren. In der Diskussion Effizienz versus Eigenständigkeit und Identität überwiegen nicht immer nüchterne Argumente, sondern auch Emotionen. Ich möchte für die angedachte Gemeindefusion Ilanz+ verschiedene Vor- und Nachteile in diesen Dimensionen beleuchten. weiter lesen »

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Apocapolitica a Flopenhagen

Dienstag, 2. Februar 2010 um 23:33

Cumpariu en las PUNTS 185 – puntissimo “Apocalipsa” – schaner 2010

Schurmegiar il clima? Suandar al meini da massa massa votantas e votants? Tedlar sin ils problems dallas tiaras dil tierz mund? Prender las hottas enta maun e midar zatgei sil mund? Ils politichers han puspei inagada mussau tgei ch’ei san il meglier: tschintschar, palavrar, far canera e dar mauns. 13 gis a Kopenhagen ein stai ina tribuna per mintga tschagrun che trai mintgaton bugen en in manti verd. Gronda reclama per che presidentas e presidents, ministers e ministras arrivan – persuenter han els survegniu ina presenza mediala garantida. X banchets ed  x plaids, x sesidas ed x gruppas da lavur. Ina “conferenza historica” cun in fazit historic: Il mund ei buca habels. weiter lesen »

von Clau

relauntsch…

Freitag, 25. Dezember 2009 um 18:34

Die Homepage wurde überarbeitet, sieht ein bisschen anders aus, nicht wahr?

Ich möchte mich in Zukunft wieder mehr um meine Homepage kümmern, und vor allem auch meine politischen Texte, Leserbriefe und Kolumnen hier veröffentlichen. Deshalb habe ich der Homepage einen neuen Schliff gegeben, und einige Sachen angepasst, die mir nicht wirklich gefallen haben.

Ich hoffe, dass euch die neue Aufmachung auch gefällt. Falls nicht, oder falls ihr noch irgendwo einen Fehler entdeckt, den ich übersehen habe, so teilt mir das in den Kommentaren mit!

LG Clau

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von Clau

Die Jugend nicht im Stich lassen

Mittwoch, 30. September 2009 um 14:00

Erschienen in der infrarot-Ausgabe vom September 2009

Die JUSO St. Gallen hat mit anderen Organisationen eine Lehrstelleninitiative lanciert, welche einen kantonalen Berufsbildungsfond verlangt. Am 27. September hat sie leider nur 37.4% Ja-Stimmen aus der Bevölkerung erhalten.

Mit einer provokativen Kampagne hat die JUSO SG probiert, die StimmbürgerInnen für das Thema zu sensibilisieren. So zeigt ihr Flyer die beiden bürgerlichen Regierungsräte Kathrin Keller-Suter (fdp) und Stefan Kölliker (svp) als heruntergekommene Obdachlose, welche auf die Hilfe der Gesellschaft angewiesen sind. weiter lesen »

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E la libertad da religiun?

Donnerstag, 30. April 2009 um 14:00

Cumpariu en las PUNTS  – avrel 2009

La Svizra ei dependenta da persunas digl exteriur che vegnan tier nus a luvrar. Tgi che envida persunas da vegnir a chrampfergnar per nus, sto era acceptar che quels restan fideivels a lur cultura e lur religiun. Co la constituziun federala lubescha quei a tut las persunas che vivan e semovan en Svizra. weiter lesen »

von Clau